Von Tag zu Tag







Wohne, du ewiglich Eines, dort bei dem ewiglich Einen!
Farbe, du wechselnde, komm freundlich zum Menschen herab!

Friedrich Schiller









Traumbilder

Nachts erschaust du sie voll Wonne,
Bilder voller Lieblichkeit.
Fühlst auch fernab aller Sonne,
wie die Wärme dich befreit.

Zeigen dir in Traumes Reichen,
was dein Sinnen hat bewegt.
Und sie werden auch nicht weichen,
bis du sanft das Aug aufschlägst.

Sind für immer dann verloren,
nimmer holst du sie zurück.
Werden einmal nur geboren,
schenken dir ein kurzes Glück.

© by Gilbert 2004








Kindesglück

Wie ist es schön, so leicht an dich gelehnt,
lauschend deinen Worten, deiner Seele.
Wenn du, wie stets, den Arm um mich gelegt,
dich sorgtest, daß auch nichts mich quäle.

Still ist der Abend, leuchtend voller Glut,
du lächelst still, zu meinem Wohligsein.
Und in dem Glück, gedacht ich voller Mut,
immer brav, dein liebstes Kind zu sein.

Ein blondes Haar, es wehte dir zur Stirn,
Hauch des Windes, der es leis bewegt.
Von droben weit, da leuchtet das Gestirn,
Mondes Licht, das sich zu uns gelegt.

Es ist schon spät, du trägst so leis mich fort
mit einem Lied, das beide Lider schwert.
Zum Bette hin, zu jenem nächtgen Hort,
wo wir träumen, selig, Herz an Herz.

© by Gilbert 2004








Scheinwelten

Mir wird so licht, wenn ich in Wunderwelten,
ganz verzückt  in meinen Träumen schweb.
Ich fühl es stark, mir kann nichts gelten,
wenn Mondes Glanz sich leise zu mir legt.

Vom Himmel her erklingen süße Lieder
erhellen tief mein Herz und all mein Sein.
Die Ruh der Sterne senkt sich auf die Glieder
und läßr mich leben in der Welt des Scheins.

So wandre ich fort, durch Zeiten und durch Raum,
sanft geführt vom Sirren der Libellen.
Die Bilder ändern sich von Raum zu Raum,
bis der Tag wird meine Welt erhellen.

© Gilbert 2004







Danke

Aus deinen Worten strömet uns Erkennen,
dass du uns magst und gerne bei uns lebst.
wie´s mich erfreut, ich kann es gar nicht nennen,
weil mir vor Freud das ganze Herz erbebt.

Wie du uns liebst, mit deinem ganzen Herzen
und diesen Ort zum trauten Heim erwählst,
so woll´n auch wir nur Sonnenschein dir geben
und alles Glück, das hier auf Erden zählt.

Wir nehmen gerne dich in unsre Arme
und teilen mit dir Traum und Wirklichkeit.
Führen dich hin zur Sonne und in warme,
unendlich schöne, ew´ge Seligkeit.


©Gilbert 2004








Blätter

Im Licht der Sonne fallen Blätter
schwebend leicht zur Erde nieder.
Da naht kein Helfer und kein Retter,
was da war, es kehrt nicht wieder.

Sie blüten grün für lange Zeiten,
erfreuten vieler Menschen Herz.
Nun müssen sie dem Winter weichen
und ich empfinde großen Schmerz.

So bunt und zart an ihren Zweigen,
leis lispelnd und so wunderschön,
belebten sie der Schöpfung Reigen:
Nun heißt´s verwehen und vergehn.

Doch auch, wenn sie zu Humus werden,
verleihn sie Schöpfung einen Sinn.
schenken Saft und Kraft der Erden,
bis sie dann wieder Blätter sind.


©Gilbert 2004

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